|
elektroanschlag 4
kanonenhaus, altenburg, 05.04.2003 ![]() |
dance of concrete twins
suicide is pop niemand hat überlebt how kosmic they are tango brass communities one crashed pupil tears of the dead child statement radioaktivität
ziemlich zeitig, nämlich kurz vor 15uhr, trafen wir im kanonenhaus in altenburg ein. soundcheck sollte gegen 18:00 stattfinden, genügend zeit also um sich in der location ausgiebig umzuschauen. der club entpuppte sich als perfekter veranstaltungsort für konzerte dieser art, sowohl vom ambiente als auch von der räumlichkeit her. außerdem merkte man, daß sich die veranstalter wirklich große mühe gaben, was die gestaltung des abends anging. wir waren also gespannt. zunächst jedoch mußten wir uns noch etwas in geduld üben, da es zu einigen zeitlichen verzögerungen kam...
kurz vor 19uhr hatten wir wenig, aber gerade noch ausreichende zeit die technik aufzubauen und den soundcheck zu machen. eigentlich sollte ja bereits einlaß sein, deswegen mußte alles in etwas kürzerer form ablaufen. der konzertbeginn wurde dafür von 20:15 auf 20:45 verschoben, auch um eine gewisse füllung des clubs abzuwarten. dafür ging es dann pünktlich mit 'dance of concrete twins' in einer etwa sieben- minütigen version los. dass sich selbst zu diesem schwer tanzbaren stück die ersten bewegten, ließ gutes hoffen. danach ging es weiter im set, welches diesmal etliche bezüge zum verbrecherischen anglo-amerikanischem kreuzzug im nahen osten herstellte. so wurden in den opener passende aktuelle zitate des oberhohlkopfes bush gesampled, oder 'niemand hat überlebt' mit arabischen gesängen hinterlegt. auch andere tracks wurden entsprechend den geschehnissen aktualisiert. nach langer zeit wurde auch mal wieder 'tango brass communities' gespielt, beim folgenden 'one crashed pupil' ging das licht bis auf einen einzigen roten strahler aus, und verstärkte so den beklemmenden eindruck des stückes. ebenfalls seit langem folgte 'tears of dead child' und der neue track 'statement'. den abschluß bildete, wie fast schon gewohnt', 'radioaktivität'. nach 45min war alles vorbei, wir waren zufrieden und ich denke ein großteil der zuschauer auch. |
|
|
|
|
krach(o)mat party
werk 2, halle 5, leipzig, 11.10.2002 ![]() |
dance of concrete twins
pfotenhauer haarp mtbf niemand hat überlebt one more crashed pupil amokoma systemfehler suicide is pop overrun (kenductar vay:l) radioaktivität how kosmic they are lhurgoyf
veranstaltungsort war diesmal die halle5 in leipzig (nähe werk II), bei der ersten krach(o)mat party. die idee die dahinter steht, ist dass sich im laufe des abends verschiedene dj's abwechseln und halt jeweils ihr set spielen. letzendlich kam ein sehr umfassender abend verschiedener stilrichtungen heraus...
'heimstatt yipotash' war um 00:00 uhr dran (anzumerken ist, dass erstmalig der zeitplan ganz vorbildlich eingehalten wurde). opening war 21:00, unsere aufschlagzeit in leipzig 19:00. ausreichend zeit also für den soundcheck..... aus zeitmangel im vorfeld des auftritts kam es nur einmal zu einer kurzen absprache über das set. zwar war dieses zur hälfte mit dem vom vorjahr identisch, trotzdem wurde noch eine ganze menge der improvisation überlassen. punkt mitternacht war es soweit. nach dem cut zum vorhergehenden dj, irgendein ddr pionierchor singt 'soldaten sind vorbeimarschiert' (olle ddr lieder als cut waren sozusagen der running gag des abends), waberte etwas nebel über die tanzfläche und die ersten samplefetzen des neuen songs 'dance of concrete twins' ertönten. nach dem verzerrt schleppend melodiösen opener ging es wie gewohnt weiter. abwechselnde stücke von heimstatt und yipotash wurden vom counterpart ergänzt oder modifiziert. dem trocken klopfenden 'pfotenhauer' folgte ein gekürztes und fast unverändertes 'h.a.a.r.p.', ein neu arrangiertes 'mtbf', sowie eine längere stark modifizierte version von 'niemand hat überlebt'. 'one more crashed pupil' kam noisiger als im original, danach folgte erstmalig die live-version von 'amokoma' (welches im original von co.matic stammt). zwischen diesem und 'overrun' (in einer sehr technoiden fassung), beides die wahrscheinlich krachigsten stücke, war mit 'systemfehler' ein kleiner gag eingebaut. nur eineinhalb minuten lang, zelebrierte es alte c64 sounds unterlegt mit verzerrten sambarhythmen. der einzig kleine patzer passierte, als 'suicide is pop' sich vor 'overrun' schummelte (was allerdings keinem auffiel). als feste letzte größe sollte 'radioaktivität' das ganze beenden. da aber noch zeit war folgten 'how kosmic they are' in einer gelungenen spontan-liveadaption und 'lhurgoyf'. nach 55 minuten verhallte das letzte knirschen und der zweite 'heimstatt yipotash' auftritt vor etwa 100 leuten war geschichte... |
|
|
|
|
da industrial & co
club achter mai, chemnitz, 30.03.2001 ![]() |
intro
h.a.a.r.p. pfotenhauer noise'n'roll mtbf lhurgoyf one more crashed pupil niemand hat überlebt suicide is pop radioaktivität
bilder:
(danke an den/die unbekannten fotografen!)
als wir gegen zwanzig uhr den club 'achter mai' in chemnitz erreichten, war da technisch und optisch soweit schon alles vorbereitet, daß wir sofort mit aufbau und soundcheck beginnen konnten. etwa 45 minuten später war klar, daß es ein ziemlich lauter abend werden würde....
vom equipment standen diesmal je ein sample/tracking pc, das mittlerweile obligatorische gute alte röhrenradio und mischpult zur verfügung. live start war punkt null uhr. die ambientartige introsequenz von 'h.a.a.r.p.' füllte den raum, zu der sich rauschende und knisternde wortfetzen des fm-excessors (radio) fügten. mit einsetzen von 'h.a.a.r.p.' allerdings wurden dann all diejenigen enttäuscht, die einen dunkeldüsteren ambient- abend erwarteten. rhythmisch und laut ging es auch weiter... aus 'niemand hat überlebt' wurde live eine völlig neue version, 'suicide is pop' und 'radioaktivität' bildeten den abschluß, bis letztendlich auch das letzte fm-quietschen verstummte.... während des konzertes war die kleine halle erstaunlicherweise ganz gut gefüllt, einige exemplare wurden durch rhythmische gewalten zum tanzen gezwungen.....resonanzen nach dem konzert waren durchweg positiv, weshalb eine neuauflage in ein paar monaten durchaus vorstellbar wäre. |
|
|
|