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schwarze pumpe 05
triebwerk, dresden, 17.12.2005 ![]() |
strange kinds of communications
sharing solar ressources tsunami geflügel (heimstatt yipotash remix) - original von kiew tripod dark rythm noise anthem 2005 awtkan to act the goat noforh architect of silence serpentines radioaktivität how kosmic they are solid silence niemand hat überlebt trapped in an endless line of days tango brass communities frog ripper |
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all of the darkest music
die villa, leipzig, 24.09.2005 ![]() |
natural kill switch
tsunami sharing solar ressources awtkan geflügel (heimstatt yipotash remix) - original von kiew dark rhythm noise anthem 2005 noforh serpentines radioaktivität solid silence niemand hat überlebt another statement
nach fast genau drei jahren hat es uns mal wieder nach leipzig verschlagen. zusammen mit mezire aus berlin spielten wir im keller der alten villa vor nicht allzu zahlreichen gästen. organisiert wurde das ganze von den mottenkindern aus leipzig.
start war gegen elf uhr. da wir biosphere reboot als intro die letzten male bemüht hatten, begannen wir diesmal mit dem "zwillings"track natural kill switch. beide songs werden auf dem nächsten album vertreten sein, genau wie die meisten titel, die diesen abend gespielt wurden. es folgte die rhythmisch tanzbare runde, eingeleitet von tsunami, gefolgt von einem neuen stück: sharing solar ressources und awtkan. bei geflügel handelt es sich um einen remix des kiew-tracks flügel, der bisher weder veröffentlicht, noch gespielt wurde. das folgende dark rhythm noise anthem 2005 ist, wie wahrscheinlich unschwer zu erraten, eine neufassung des eigentlich obligatorischen pina colada-schlußtracks. als vorläufiger kleiner höhepunkt hauten wir den wenigen tanzbereiten noch das straighte no for h um die ohren, ehe es etwas ruhiger werden sollte. serpentines, sehr ruhig dahinknisternd und ebenfalls von der nächsten scheibe, leitete die "pflichtspiel"-coverversion von kraftwerks radioaktivität ein. wie immer unterstützt von rauschenden kurzwellen aus dem alten röhrenradio. dann muteten wir den bis dahin bewegungsaktiven gästen ein 12minütiges mid-tempo-stück zu, welches zwar durchaus rhythmus besitzt, aber doch auch viele experimentelle verzweigungen und tempowechsel hat. solid silence heisst der neue track, und wurde in einer speziellen extralangen live-version gespielt. und danach war eigentlich schluss, doch nach der eher ungewohnten darbietung wurde eine "schnelle zugabe" gewünscht. kein problem, der wunsch wurde mit dem uralt-titel niemand hat überlebt bedient, und another statement hintergeschoben. damit war dann aber wirklich schluss, und wir machten platz für mezire. |
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elektroanschlag 6
kanonenhaus, altenburg, 01.04.2005 ![]() |
biosphere reboot
tsunami american arsenik awtkan half way to the peak secrets of yipology how kosmic they are statement noforh radioaktivität darkrhythmnoise anthem niemand hat überlebt
nach einer kurzen, entspannten autobahnfahrt bei angenehmen frühlingstemperaturen fanden wir uns das dritte mal am tatort des lärmens wieder - dem kanonenhaus in altenburg. zur location und den veranstaltern muss ich wohl nichts mehr sagen, ausser: danke jungs und mädels, es war auch dieses jahr wieder einfach nur super!
der sechste elektroanschlag ging dieses jahr erstmalig über zwei tage, und die liveacts spielten komplett auf einer bühne in der großen halle. da wir früh genug vor ort waren, hatten wir jede menge zeit, alte bekannte zu begrüssen, ehe wir den sound checkten. dabei merkten wir allerdings, dass wir auf unsere geliebte glasplatte (eingesetzt bei secrets of yipology) verzichten mußten, weil ein paar kleinteile abhanden gekommen waren. machte aber auch nix, weil diesmal die steckplätze an unserem mischpult sowieso schon voll war. danach konnten wir noch ein paar minuten in der warmen sonne relaxen, ehe es pünktlich mit alarmen losging. auf die anderen konzerten will ich nicht weiter eingehen, da gibt es anderswo im www genug berichte. nur soviel: das was an den beiden tagen geboten wurde, war durchweg gut, größtenteils super. die gute organisation machte sich auf und hinter der bühne genauso bemerkbar, wie bei den besuchern davor. heimstatt yipotash war als vierte band an der reihe, um 22 uhr. nach einer sehr kurzen umbaupause (dank an mezire, die vor uns spielten, in deren umbaupause wir unsere gerätschaften schon mit aufbauen konnten) ging es dann auch pünktlich um zehn los. das set bestand aus mehreren neuen stücken, die für das neue album storegga effect vorgesehen sind. das erste davon war biosphere reboot, ein ruhiges blubbernd-knisterndes intro. die nächsten vier stücke leiteten dann die erste körperbetonte runde ein. ausser 'american arsenik' waren auch diese tracks neu, und live noch nie gespielt worden. die resonanz des publikums zeigte aber, dass die tracks gut ankamen. secrets of yipology brachte die leute dann erstmal etwas zur 'ruhe', wenn auch nur körperlich... laut techniker am mischpult waren die töne und pegel bei diesem track grenzwertig. aber okay, wir hatten ihn beim soundcheck ja schonmal kurz angespielt und vorgewarnt. ;-) gegensätze sind programm. nach diesem grundsatz ging es mit how kosmic they are rhythmisch laut weiter. auch die beiden folgenden titel schlugen diesselbe richtung ein, mit noforh (ebenfalls einem neuen track von der nächsten vö) sogar besonders heftig. bei radioaktivität kam, wie gewohnt, unser altes röhrenradio der marke robotron zum einsatz, auch wenn der empfang auf kurz-, und mittelwelle im gebäude nicht allzu berauschend war. mit darkrhythmnoiseanthem folgte der letzte reguläre track. was dem vorgänger das radio, ist diesem track die pina colada. in dem sinne, prost an die erste reihe! damit war das set zu ende, und eigentlich schluss. da aber eine zugabe verlangt wurde, und wir beim umbau ja einige minuten gut gemacht hatten, durften wir nochmal ran. nach einer kurzen verständigung entschieden wir uns für den klassiker unter unseren songs: "niemand hat überlebt" - auch, da p.a.l. sich den track gewünscht hatte. es wäre auch das erste konzert gewesen, bei dem dieser titel gefehlt hätte. danach gingen die lichter an und wir flüchteten samt geräten durch die hintertür... |
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maschinenfest
kufa, krefeld, 02.10.2004 ![]() |
end of modern times
american arsenik apes at war higgs boson (maschinenfaces remix) niemand hat überlebt (a different) statement secrets of yipology suicide is pop tinnitus aurum denken!=handeln radioaktivität darkrhythmnoise anthem
eine absolute überraschung: heimstatt yipotash aka thomas & andre
......zwar newcomer auf dem maschinenfest, und doch faszinierten sie die besucher mit experimentellen sounds, einer sehr schönen coverversion von kraftwerks "radioactivität" sowie - nicht zu vergessen - pina colada für die leute .....!!! eine sehr gute band so früh am tag thomas (darktronic.org) |
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sunday chill out
kathys garage, dresden, 09.05.2004 ![]() |
inhalator
end of modern times apes at war higgs boson statement secrets of yipology arsenik feat. king of apes suicide is pop face of america oxyd gossips darkrhythmnoise anthem tinnitus aurum stote higgs boson (debil mix) niemand hat überlebt ephiek client: eastwood
in kathys garage fand dieses zwar kleine, dafür umso feinere konzert statt. die veranstaltung an diesem sonntag nannte sich 'sunday chill out', und in diesem rahmen bot es sich an, ein paar experimentellere, weniger rhythmische, tracks einzubauen. die location ist eher eine gemütliche bar, mit einem winzigen nebenraum auf dessen tanzfläche es mit zwanzig leutchen rappelvoll ist. doch gerade dies bot eine ziemlich intensive, beinahe intime atmosphäre. kurz nach 22 uhr begann unser set...
das intro war mit 'inhalator' einer der vielen neuen, live noch nie gespielten tracks. die folgenden vier tracks entsprachen dem aktuellen set, um dann mit dem völlig rhythmuslosen 'secrets of yipology' und dem tanzbaren 'arsenic' zwei weitere neue tracks einzubauen. 'suicide is pop' baute einen bogen vom straighten vorgänger zum wiederum eher experimentellen, ambienten 'face of america'. mit den ebenfalls ruhigeren 'oxyd' und 'gossips' folgen ebenfalls zwei tracks, die live noch nie eingesetzt wurden. letzterer war auf dem 'licht und kraft' sampler zu finden. es folgte 'dark rhythm noise anthem', ein nicht ernst gemeintes samba-rhythm-noise-gerumse. abschluß des regulären sets bildete mit 'tinnitus aurum' nochmal eine herbe attacke auf empfindliche trommelfelle. die stimmung in diesem kleinen raum war während des konzertes ausgesprochen gut, und die leute wollten mehr... (dank an alle tanzenden und nicht-tanzenden!). mit der ersten zugabe spielten wir den debil-mix von 'higgs boson'. zuvor hatten wir noch überlegt, welche version wir nehmen sollten. dank der positiven resonanz konnten wir also beide spielen, super sache. dann - eigentlich wollten wir es nicht spielen, aber auf mehrfachen zuruf haben wir es doch getan: 'niemand hat überlebt'. (und damit eine premiere vergeben: es wäre der erste gig gewesen, wo das teil nicht gespielt worden wäre ;-) ). nach weiteren zugabe-rufen bildeten das ambiente 'ephiek' und die gorillaz-verarsche 'client: eastwood' endgültig den abschluß. fazit: es war genau eines dieser kleinen genialen club-konzerte, bei dem man weder ruhm noch geld erntet, und trotzdem voll dabei ist und den abend spaß hat. dank an disorder und alle, die uns zuhörten... |
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elektroanschlag 5
kanonenhaus, altenburg, 03.04.2004 ![]() |
intro - travelling africa
end of modern times apes at war higgs boson statement ropas niemand hat überlebt stote haarp suicide is pop lhurgoyf even if i try... (biznisz mix) radioaktivität darkrhythmnoise anthem
nach einem jahr sahen wir es wieder - das kanonenhaus in altenburg. diesmal auf zwei floors, fand der fünfte elektroanschlag statt. was letztes jahr noch der backstagebereich war, sollte diesmal die kleinere location sein. da auf der kleineren bühne ausser uns nur noch soulcripple spielen sollten, war der aufbau und soundcheck diesmal ganz relaxed...
im vorfeld des konzertes gab es ja massive technische probleme bezüglich des live-equipments. so sind einige spezielle live-fassungen und dazugehöriges soundmaterial auf nimmerwiedersehen verschwunden. das alles zwang uns nicht nur teile des set's neu zu programmieren und arrangieren, sondern bot auch die möglichkeit neue wege zu probieren. hörbares ergebnis dessen ist, dass etliche neue stücke dazukamen. wenn wir wieder einen weniger ernst gemeinten track einbauen, dann diesmal gleich am anfang, um die zuschauer zu verwirren. nach diesem motto ging es gegen 22 uhr mit dem intro 'travelling africa' los. einige verdutzte gesichter ob der 'seltsamen' gesänge und des 'billigen' bumm-bumm sprachen bände... ernster ging es dann mit den nachfolgenden (neuen) stücken weiter. nach 'niemand hat überlebt', folgte 'stote', ein sehr elektronischer titel, als kleine reminiszenz an dive, der als headliner später in der grossen halle spielte. beim nachfolgenden haarp spielte uns dann die technik einen streich, und es gab ein paar unschöne aussetzer. aber: 'its just live!'. nach dem bekannten 'suicide is pop', folgte mit 'even if i try...' danach ein weiterer neuer song, ebenfalls relativ unverzerrt und elektronisch. abschluss des regulären sets war - wie erwartet - radioaktivität. auf wunsch des großartigen publikums, welches schon nach wenigen minuten den saal füllte und wild zappelnd fast das gesamte set durchhielt, hingen wir noch einen dran: 'darkrhythmnoise anthem' - ein völlig 'szene-unkonformes' latino-samba-noise gerumse. doch statt ungläubige gesichter sahen wir, sich bewegende menschen. grossen dank an das publikum, ihr wart super! der positive zuspruch derer, die nach dem konzert auf uns zukamen, zeigte uns dass sich der ganze aufwand, trotz der kleinen katastrophe sechs wochen vorm konzert, doch gelohnt hat. danke.
... zum genuss des nächsten konzertes machte sich ein (bescheidener) ortswechsel nötig. in einem "nebengelass" durften sich die dresdner heimstatt & yipotash auf kleiner bühne verausgaben. auch wenn sie sich im thematisch eher eng gesteckten rahmen des genres bewegten, muss man den jungs eigenständigkeit und interessante ideen bescheinigen. da wird mit viel liebe zum detail gefrickelt, was die sache um einiges spannender macht. beide herren zeigten sich hochkonzentriert und wussten ihre energie sowohl über das ganze set zu halten als auch auf das publikum zu übertragen. szene-altmeister pal tanzte ordentlich dazu - ein besseres gütesiegel im rhythm industrial ist derzeit nicht zu haben ;-).
club debil "anschlag" auf die ohren altenburg. im kanonenhaus in der skatstadt geht es ja immer wieder mal hoch her. was sich dort aber vor wochenfrist abspielte, war im wahrsten sinne des wortes ein schwerer anschlag auf die trommelfelle. zum nunmehr schon fünften "elektroanschlag" hatten die mitglieder vom "r-reger-kultur-netz-werk" eingeladen. "industrial" nennt sich jene musikrichtung, die an diesem abend zelebriert wurde. und das ist wohl so ziemlich der härteste stil, den es in der elektronischen musik gibt. und so dürfte es auch nicht verwunderlich sein, dass die szene der "industrial"-fans eher überschaubar ist und andere jene klanggewitter, die manchmal wirklich an den vielfach verstärkten geräuschpegel aus einer fabrikhalle erinnern, als körperverletzung ansehen. den fans vom "industrial" hingegen wurde wirklich etwas geboten. "wir hatten rund 300 besucher und es war eine tolle stimmung", freute sich guido litke von den "r-regern". und von jahr zu jahr hat sich der altenburger "elektroanschlag" von einer kleinen mugge zu einem richtigen szenefestival entwickelt, das sogar über die grenzen deutschlands hinaus anziehungskraft hat. "die besucher kamen aus ganz deutschland, aber auch aus tschechien und den niederlanden", zählte litke auf. was allerdings mehrere gründe hat: einerseits ist das kanonenhaus mit dem ungetrübten charme einer alten fabrikhalle die ideale location für "industrial". weiterhin hat das "r-reger-team" wieder ein festival auf die beine gestellt, das organisatorisch bis ins detail stimmte. aber der wichtigste erfolgsgarant waren natürlich die akteure auf den kanonenhausbrettern. und da hatten die macher wirklich die creme der szene in die skatstadt geholt: die klangattacken von "soulcripple", "heimstatt yipotash", "polarlicht 4.1", "hioctan" und "synapscape" versetzten die massen in rhythmisches zucken. "nachschläge" wurden gleich mehrfach erfolgreich eingefordert. aber alle erwarteten in dieser nacht vor allem den absoluten star der szene: eine knappe stunde nach mitternacht gab sich "dive", alias dirk ivens aus belgien, die ehre. jörg wolf (osterländer volkszeitung) |
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