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"urban night motifs" (Hands Productions, 2009)
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heimstatt yipotash kommen aus der tiefsee ("storegga effect", hands productions, 2006) und dem world wide web ("perpetual beta", hands productions, 2007) mit ihrem neuen album "urban night motifs" zurück in die straßenschluchten. es zeigt die moderne urbanität ohne den üblichen glamour und die erfolgsgeschichten.
das album wirft schlaglichter auf eine unnahbare, abweisende, gefährliche und harte moderne metropole. inspiration waren spziell filme wie "renaissance" oder "sin city" sowie die üblichen täglichen berichte über sogenanntes "soziales miteinander". das album erzählt eine sehr greifbare story, uns erscheint es wie der soundtrack zu einer art "kopfkino". die kombination aus songtiteln wie zum beispiel "mindcartridge", "metro dwellers", "pavement chicks", themenbezogenen sprachsamples und ineinander übergehenden tracks erzeugen alles andere als eine heitere grundstimmung. im gegensatz zur dreckigen atmosphäre sind die tracks jedoch sehr tanzbar, voller leben und kraft.
in statu nascendi
get lost mindcartridge breathe in, freak out brain amplifier augmented reality metro dwellers urban night motifs seismic shift well oiled crescent pavement chicks brick boxed mis/dis/un/in/anti taepodong-2 vita minima urban night motifs (club 71)
"urban night motifs" ist mittlerweile das dritte album von heimstatt yipotash auf dem angesehenen hands- label. das bemerkenswerte an heimstatt yipotash ist die art und weise wie sie aus ihren schrägen sounds, rhythmen und flächen eine sehr interessante kombination aus powernoise u7nd electro- industrial schaffen.
ihr neues werk vermittelt dreckige atmosphäre einer nacht inmitten des menschlichen großstadtdschungels. der erste titel "in statu nascendi" schafft einen guten einstied in dieses gefühl durch dreckige electrosynthis gepaart mit verzerrten beats, gefolgt vom fett groovenden "get lost". "breathe in, freak out" ist ein harterer, düsterer powernoise track, der dir sofort in die ohren geht. in "augmented reality" werden dann sehr minimalistische melodien eingesetzt, so dass sich eine fast schon relaxte stimmung einstellt. es folgt ein höhepunkt des albums: "metro dwellers" mit seinem sehr guten und groovenden rhythmus läßt dich einfach nicht mehr los und zwingt dich förmlich zum tanzen. der track geht perfekt nahtlos in den titelsong "urban night motifs" über. "well oiled crescent" ist ein schicker retro electro track mit einer menge anrüchiger nachtclub sounds. genauso weiter gehts mit dem track "pavement chicks", nur heftiger und rhythmischer. ein weiterer gut gewählter stimmungswechsel stellt sich bei "mis/dis/un/in/anti" ein, einem mid-tempo song mit etwas abstrakterem rhythmus und einer passenden melodie. "taepodong-2" setzt dann alles nochmal auf die krach-karte und kommt bis an die grenzen verzerrt und laut daher. das album endet mit dem club71 remix von "urban night motifs", einem sehr urban groovenden, rhythmisch knarzenden song, der dich definitiv zum bewegen bringt. fazit: "urban night motifs" ist ein sehr gutes album und ist der nächste schritt in der heimstatt yipotash diskografie. der einsatz der sounds ist mittlerweile schon zum markenzeichen von heimstatt yipotash geworden, und immer noch ist eine menge platz für experimente, was auf alle fälle ein riesen plus ist. der gewählte albumtitel ist perfekt zu dem gewählt wofür das album steht. und obwohl das album sehr rhythmusorientiert ist und einige sehr interessante cluc-tracks enthält, ist es doch ebenso gut geeignet, um unter kopfhörern all die versteckten einzelheiten zu finden. empfehlenswert! (gothtronic online mag (02/2010)) heimstatt yipotash beschließen das 2009 mit der veröffentlichung ihres dritten albums. andre matthes und thomas niedballa waren dieses jahr sehr produktiv. nach dem release der split-cd "prototypes" gemeinsam mit takhtahk, legen sie mit "urban night motifs" ein gänzlich anderes release vor, auf dem sie verschiedene spielarten des industrial ausprobieren. einst startete das duo auf ihrer "storegga effect" mit einem sehr experimentellen ansatz, der sich im laufe der zeit immer weiter hin zu zugänglicheren songs und veröffentlichungen entwickelte. nach dem eher industrialmäßigen intro "in statu nascendi" überrascht der nachfolgende track "get lost" mit einer electro-industrial-komposition, die mich an die 80er erinnert und nahe an den großartigen "geistform" dran sind. wenn man jetzt aber ein komplettes album in dieser richtung erwartet, wird man sicher enttäuscht werden. "urban night motifs" erforscht verschiedene industrielle territorien und liefert auch härtere stücke wie "mindcartridge", "breathe in, freake out" oder das wirklich fette "pavement chicks". dieser song wird von einem mörderischen rhythmus angetrieben, während die electronischen sequenzen fast schon tranceartig klingen. natürlich bleiben heimstatt yipotash bei einigen wenigen tracks recht experimental, aber ich denke auch diese passen verdammt gut zwischen die anderen titel. heimstatt yipotash wird wohl niemals mein favorit aus dem hands-stall werden, aber ich muss anerkennen dass diese band sich auf alle fälle immer weiterentwickelt. (side line music mag (12/2009)) pünktlich zu ihrem auftritt beim maschinenfest in essen gibt e snun also endlich ein neues album non andré matthes und thomas niedballa! das duo mit dem unmöglichen bandnamen widmet sich diesmal thematisch nicht dem www (wie noch beim album "perpetual beta") und auch nicht dem leben unter wasser ("storegga effect"), sonderm dem leben in der großstadt. ganz genretypisch schildert man natürlich nicht die glamouröse seite mit cocktailbars, loft schönen frauen und schnellen autos, sondern befasst sich mit den dreckigen seiten des modernen großstadtlebens mit gewalt, armut, vereinsamung, drogen, prostitution, obdachlosigkeit. musikalisch zeigt schon der erste track, in welche richtung es geht: "in statu nascendi" ist ein typischer track - treibend, noisy und irgendwie organisch klingend. trotz des drangs zum dancefloor und einer gewissen nähe zu bestimmten spielarten von techno besteht also keinerlei verwandtschaft zum immer populärer werdenden "gothic- techno"- industrial mit seinen protagonisten wie (x)-rx oder noisuf-x. dafür sind heimstatt yipotash zu komplex, zu atonal, zu fordernd, zu kopflastig. uwe marx (sonic seducer 12/09) schön schräge synthese aus straightem polter-noise und frickeleigem electro mit dezenten vocals, satten drums und gestörten sounds. akustischer terror mit sinn und verstand. (jörn karstedt) super bandname, es handelt sich allerdings um hypnotischen industrial fern der debilen clubkultur für gehobenere ansprüche. in typischer verpackung des hands labels bleibt das ganze aber genreentsprechend nicht unanstrengend. (thomas vogel) legaler trip! die müssen irgendwas in die sounds gestreut haben, das den vordergründigen krach so anziehend macht. los-wochos-bollos das ganze jahr! (thomas abresche) akustisch-donnernde stadtrundfahrt durchs nächtliche dresden, die die semperoper und frauenkirche links liegen lässt und dafür der großbaustelle an der waldschlösschenbrücke einen längeren besuch abstattet. kein weltkulturerbe, aber mehr als nur geschredder und gehämmer. (torsten schäfer) bandname hört sich an wie ein von kollege karstedt in gelsenkirchen-rotthausen erfundenes soziokritisches gesellschaftsspiel über aufstieg und fall der neuen bundesländer - trifft es auch musikalisch irgendwie den kopf. blood on the dancefloor und epileptische anfälle galore. (thomas clausen) straighter sound, straighte verpackung, straighte band. nur was für soundminimalisten mit guten drogen, nichts für bier-trinkende highland-romantiker. (yvonne zymolka) (sonic seducer soundcheck 12/09) "nach einem gefeierten, bewegenden auftritt auf dem diesjährigen maschinenfest anfang oktober in essen legen heimstatt yipotash ein neues album nach. diesmal im blickpunkt der beiden dresdner rhythm-makers: die nächtliche seite moderner, urbaner metropolen. schlicht und konkret "urban night motifs" betitelt, fängt das album jene stimmungen und atmosphäre ein, die eine vibrierende, niemals schlafende großstadt nach sonnenuntergang atmet. es setzt dort an, wo der helle glanz des tages und seiner rituale verblasst und all das zum vorschein kommt, was die stadt plötzlich zu einem gefährlichen, bedrohlichen feind macht. heimstatt yipotash richten die spots nicht (nur) auf das quirlige, funkelnde nightlife in clubs und bars, sondern kreieren einen cineastischen soundtrack, der einen vom bequemen sessel aus der wohnung direkt in die nächtlichen sozialen härten sich verlierender häuser-und u-bahnschluchten, finsterer, schmutziger gassen und plätze mitsamt der dort funktionierenden sozialen netzwerke katapultiert. "urban night motifs" lädt ein zu einem abenteuerlichen streifzug durch die schattenseiten der stadt, welche nach anbruch der dunkelheit ihre regeln und gesetze neu ordnet. aus einem schier unerschöpflichen fundus an tanzbaren, pulsierenden rhythmen, urban inspirierten sounds, geräuschen und thematisch passend ausgewählten sprachsamples ist eine großartige zusammenstellung von titeln entstanden, die nicht nur einzeln für sich kleine geschichten erzählen ("metro dwellers", "pavement chicks"), sondern nahtlos ineinander übergehend real anmutende szenen vor dem geistigen auge entstehen lassen. wäre "urban night motifs" ein film, würde er von einprägsamen schwarzweiß-kontrasten leben, von zumeist schnellen, aber nicht hektischen schnitten, von plötzlichen schauplatzwechseln mitsamt seiner darin agierenden "darsteller". akustisch gibt es - kurz gesagt - einfach wieder einmal wie von heimstatt yipotash gewohnt, intelligenten, ausgesprochen club- und livetauglichen rhythm-noise. "urban night motifs" ist großes kopfkino für abgehärtete metropolenfreaks und alle, denen das beschauliche landleben immer mal wieder langweilig wird und die stadt ein einziges abenteuer ist. (susanne / medienkonverter webzine (16.11.2009)) es ist schon scheiße, wenn man eine cd besprechen soll und bereits bei track nummer zwei so fest hängt, dass eigentlich alles zu spät ist. das neue album von heimstatt yipotash grooved wie hölle. besagtes lied ist "get lost", das mit seinem rhythm n noise-meets-mr. oizo-flair schon auf diversen live-konzerten spastische zuckungen im publikum hervorgerufen hat. yeah. "urban night motifs" ist ihr mittlerweile fünfter longplayer und der dritte, der bei hands productions verlegt wird. hinzu kommen noch splitveröffentlichungen mit klima oder takhtahk sowie einige nebenprojekte (s?x only, yipotash). erstmals aufmerksam auf die beiden spezis aus dem osten wurde ich durch den netten tipp, mir einmal die interpretation des kraftwerk-klassikers "radioaktivität" (zu finden auf "storegga effect") zu gemüte zu führen. allein schon dieser track hat mich restlos begeistert, das restliche album tat sein übriges. bei "perpetual beta" rang ich dann mit meinen gefühlen, da der scheibe irgendetwas fehlte, um wirklich zu begeistern. schon die "landslide"-webveröffentlichung stimmte mich wieder versöhnlich und "urban night motifs" setzt dem ganzen nun die krönung auf. 16 pulsierende rhytmus-tracks, die neben groove hin und wieder versteckte melodien und abwechslungsreiche twists und turns aufweisen. capiche? die stücke gehen nahtlos ineinander über und vermitteln zusammen mit dem treibenden tempo und knackigem mastering konzertstimmung. oft greift man einzelne motive des vorherigen stücks auf und baut so ein dichtes klangnetz auf, welches das ganze album zusammenschweißt und funktionieren lässt. das spektrum reicht von besagtem mr. oizo-kapott-sound ("get lost", "breathe in, freak out"), über breakbeats ("urban night motifs"), quasi-melodische downtempo-mitnick-nummern ("well oiled crescent") bis hin zu „fiesem“ techno ("brick boxed"). tanzwütige freunde elektronischer klangerzeugung werden sich orgiastisch am schlicht gehaltenen hands-digipak reiben. wer heimstatt yipotash mal live im wohnzimmer haben möchte, muss sich einfach "urban night motifs" zulegen. (gnark im terrorverlag webzine (28.10.2009)) 3rd album by the elcetronica industrial project. ‘urban night motifs’ offers clubfriendly electro industrial, mixed with intense sound research. trashy but also atmospherical and at the same time dirty conceptual album about metropolis at night. (klangkurier) |
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"heimstatt yipotash vs. takhtahk - prototypes" (9t9 records, 2009)
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eine kollaboration - aus spass entstanden, über einige hundert kilometer und mehrere monate kontinuierlich entwickelt und in einem explosiven gig in altenburg (elektroanschlag 10, 03.04.2009) und gleichzeitiger cd-veröffentlichung kumuliert - "prototypes" ist echtes teamwork und bringt die ideen von takhtahk und hyt passgenau zusammen.
sämtliche songs sind mehrfach digital zwischen stuttgart und dresden hin- und hergewandert und immer weiter ausgebaut worden. dadurch ist das album trotz einer sehr weiten auslegung des ausgelutschen begriffs "noise" enorm abwechslungsreich und doch auch ursprünglich geblieben. sehr tanzbare, teils melodische tracks sind sich nicht zu fein, gleich neben böse bratzelndem brummen und knarzenden beats zu stehen. hörbarer spass am experimentieren beherrscht die mit 71 minuten randvolle cd-r im falt-cover. dem credo von 9t9 records entsprechend ist auch dieses album auf 99 handnummerierte exemplare limitiert!
playground ea
loboters paw luminous dashboard (meanwhile mix by takhtahk) back to red mustard gabbage (heavy in order mix by hyt) down in the streets today (fantastic) give me sun fornax el male rachamin waiting mirror x32 (discofieber) pol pot resignation en route (takhtahk mix) tooth reset denken≠handeln drna 2009 (takhtahk mix) spoon of reassurance (disturbing time mix by hyt)
Die CD ist fett!! schönes Stück Musikgegenwart. Vielen Dank dafür...
(unit299_09 im neurobeat-forum) Ja, hier gibt es ganz viel Rhythmus. Das ist zugegebenermaßen nicht so mein Ding. In homöopathischen Dosen ist das OK aber über die ganze Länge der CD halte ich es eigentlich nicht aus. Live ist das was ganz anderes aber vor der heimischen Anlage zu sitzen und es eine Stunde und länger rumpeln zu hören, übersteigt meine Kräfte. Heimstatt Yipotash vs. Takhtahk präsentieren sich schon recht abwechslungsreich aber immer nur im Rahmen des Genres. Die Samples sind lustig, interessant bis skurril - besonders mag ich den "Playground EA", der sich der Melodie vom "Liederspielplatz" aus der ostdeutschen Sandmännchensendung bedient. Da werden alte Erinnerungen geweckt. Das Gleiche gilt für "Denken/Handeln", in dem die berühmte "Bitmusik" zitiert wird. Wie gesagt, die Rhythmusfraktion wird diese Scheibe lieben, Sammler werden zugreifen, denn die CD ist limitiert. Ich selbst hab beim Hören nicht allzu viel Freude. Mir fehlt die Zeit zum Luftholen und das was über den Rhythmus hinausgeht. Zum Tanzen finden sich aber einige brauchbare Beiträge. Insofern werden die Prototypen wohl im DJ-Koffer landen. (club debil) |
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"s?x only - unknown sound object" (9t9 records, 2008)
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2 jahre nach dem live auf dem elektroanschlag-festival mitgeschnittenen und am nächsten festivaltag kostenlos verteilten erstlingswerk von s?x only hier nun der nachfolger aus den "heimstudios" der drei beteiligten hands-acts (s.k.e.t., greyhound, heimstatt yipotash). zusätzlichen input erhielt diese cd durch 16pad noise terrorist, der mittlerweile auch festes mitglied von s.k.e.t. ist.
das album präsentiert gewollt nicht schlicht den musikalischen querschnitt der beteiligten bands, sondern eine irrsinnige, chaotische und treibende achterbahnfahrt voller kranker sounds und schräger ideen.
just my s?x(ty) cent
s?x is underrated if 1 givz ya ryzm thuz shall b me a classical disaster i've been jackos honeypot s?x man, one night the hymn of the gardens gatekeeper my husband is a club slut massenhypnose psykick idiotz fluchtarrrlarrrm narkoleps / kataplex burning ham s?x & the holzh4(I{3r♂³ no i puspa kieloben im hafen der liebe schmul |
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"landslide" (Eigenvertrieb, 2008)
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das heimstatt yipotash mini-album landslide nimmt das zentrale grundthema des 2006 auf dem hands label erschienen albums storegga effect auf, intensiviert und verdichtet dieses, schafft neue blickwinkel und stimmungen. es ist dadurch weniger eine eigenständige veröffentlichung, sondern vielmehr eine ergänzung zum debut-album.
stilistisch dominieren auf diesem werk die ruhigeren, teils ambienten töne. rhythmische strukturen werden bewusst sehr sparsam eingesetzt. die titel gehen nahtlos ineinander über, sollen die einheit der tracks symbolisieren und der scheibe eine homogene kompaktheit geben. daher wird die landslide auch nur komplett zum download angeboten. ihr könnt natürlich in jeden einzelnen track hineinhören, der download umfasst aber ausschließlich das komplette album (inklusive cover) als zip file. zum landslide download
natural kill switch (retro)
strange kinds of communication not willing to gravitate solid silence anything but good news storegga landslide methanhydrate solid silence biosphere reboot (deep blue) biosphere reboot (dawning landscape)
Mit ihren beiden auf HANDS Productions veröffentlichten Alben "Storegga Effect" und "Perpetual Beta" katapultierte sich das Duo in den Fokus der Rhytm´n Noise-Gemeinde. Mit dem auf ihrer Homepage frei verfügbaren Album "Landslide" bewiesen die zwei, dass sie sich auch durchaus auf ruhigerem Terrain blicken lassen können. Live-Auftritte auf einschlägig bekannten Festivals wie Forms Of Hands oder dem Wave-Gotik-Treffen brachten auch die letzten Zweifler zum tanzen und feiern.
HEIMSTATT YIPOTASH sind ein wahnsinnig unterhaltsames Live-Erlebnis, dass man sich nicht entgehen lassen darf! (frontofgnark auf laut.de) |
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"perpetual beta" (Hands Productions, 2007)
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"perpetual beta" ist ein schlagwort aus dem it-bereich. es bedeutet soviel wie "immerwährende betaversion" und drückt das streben nach ständiger veränderung von internetseiten durch communitybeteiligung aus, wie es zum beispiel flickr.com, del.icio.us oder myspace.com in sehr ausgeprägter weise demonstrieren. egal, wie oft ein nutzer die webseite besucht, sie wird stets mehr oder weniger große veränderungen aufweisen. an allen stellen werden neue techniken probiert, gut funktionierendes von anderen nachgeahmt oder auch unzweckmäßiges wieder entfernt. diese stetige veränderung spiegelt sich nun zweierlei in unserem leben wider: jeder mensch wird von seiner umwelt und seinen mitmenschen beeinflusst. er agiert, reagiert und verändert damit wiederum die dinge um sich herum. und darüber hinaus trifft ebendies natürlich im speziellen fall auch auf die musik von heimstatt yipotash zu: wir hören immer wieder musik, die uns beeindruckt und uns in unserem schaffen beeinflusst. dieser von außen kommende prozess setzt sich natürlich im inneren fort. das heisst, wir variieren samples, ideen und songfragmente so lange, bis das ergebnis uns selbst zufrieden stellt. und sollte dieses ergebnis, also die musik, die hörer zu irgendetwas bewegen, seien es gefühle, tanz oder vielleicht auch eigene musik, so haben wir den prozess der immerwährenden betaversion wieder weitergegeben.
<perpetual beta>
sharing solar ressources mühsal der kosmonautenkrankheit lituya bay trapped in endless line of days peak of absence ¡cedo el paso! luminous dashboard you look so orsay dresden mirror x32 google ate my startup strange kinds of communication (tragic) <⁄perpetual beta>
"perpetual beta" heißt das neueste werk des leicht abgedrehten zweigespanns heimstatt und yipotash. nachdem schon ihr debut mit dem musikalisch grandiosen remix von kraftwerks "radioaktivität" kultstatus unter fans erlangt hat, gibt "perpetual beta" unverblümt ´eins auf die zwölf´.
allerlei verrückte sampleorgien, wohl am auffälligsten im spacig-groovigen ´mühsal der kosmonautenkrankheit´ machen den unterhaltsamen charakter von "perpetual beta" mehr als deutlich. liedtitel wie ´google ate my startup´ oder ´you look so orsay", abgedrehte rhytmen und interessante sounds zeigen die komplexität von heimstatt yipotash. ihr ziel, einfach nur zu unterhalten und dabei ordentlich abzufeieren, haben sie auf jedenfall erneut erreicht. wer nach dieser kleinen vorstellung jedoch reine partymusik erwartet, wird positiv enttäuscht werden. ( gnark onlinemag) mit gewohnt ungewohnten klängen und gedankengängen, tracktiteln wie "mühsal der kosmonautenkrankheit", "luminous dashboard", "you look so orsay" oder "google ate my startup" sind heimstatt yipotash auf ihrem zweiten hands-album ihrer ganz eigenen linie weiter nachgegangen. zwar ist das yipotash-universum prall gefüllt mit skurrilen klangerlebnissen, allerdings hält auch hier inzwischen die rhythmik ihren einzug, womit "perpetual beta" wahrhaftig und unerwartet clubtaugliches songmaterial auffährt. so bietet diese cd allerhand ungewöhnliches in sachen rhythm industrial, enorm basslastige beats, streckenweise verzerrungen bis zum anschlag, aber trotzdem stets aufgeräumte stücke mit amüsanten bis horriblen samples und soundexperimenten. heimstatt yipotash ist immer noch frisch und neu, das wird mit "perpetual beta" eindringlich bewiesen. (9) ( marc frei / orkus / februar 2008) den größten bekanntheitsgrad genoss die aus beiden solo-projeken heimstatt und yipotash hervorgegangene noise-fusion bislang auf der achse dresden-leipzig. spätestens mit seinem diesjährigen auftritt beim wgt konnte das dresdner industrial-duo aber auch andere bundesgenossen für sich gewinnen. da kommt das zweite album "perpetual beta" gerade recht: zumal sich heimstatt yipotash hier deutlich rhythmusorientierter und damit auch tanzbarer präsentieren als noch auf ihrem debut. tracks wie "sharing solar ressources" oder der titelgebende albumcloser "" verzichten auf überflüssigen ballast und donnern geradlinig nach vorne. und an jenen stellen auf "perpetual beta", an denen es nicht ganz so rasant zugeht, zieht man sich inzwischen auch lieber auf grummelnde ambient-passagen und harte bass-sequenzen zurück als auf derbe noise-attacken. das macht die sache auch für durchschnittliche industrial-hörer aushaltbar. (urban / zillo / 02-08) vom albumtitel ausgehend, könnte man zu dem schluß kommen, dass diese cd dazu verdammt ist, unvollendet in einer ewigen testphase zu sein. aber natürlich ist das nicht der fall. heimstatt yipotash aus dresden haben hier mit ihrem zweiten album vielmehr ein sehr fertiges und rundes werk abgeliefert. wenn ihr mich fragt, sollte es diesem kleinen schmuckstück gelingen, eine gehörige portion chaos unter den massen zu verursachen. der tiefe bass allein ist kraftvoll genug, um auf der richter skala registriert zu werden, denn oft kann man ihn bis in die tiefsten ecken seiner eingeweiden spüren. der auf der "perpetual beta" zu hörende unkonventionelle rhythmische electro-industrial mit einer ordentlichen menge noise, kommt mit einer souveränen gelassenheit daher, und versprüht ein flair, der mich an intelligent techno erinnert, vermischt mit minimaler electronica und ambienten einflüssen. das klingt einerseits erfrischend wie ein belebender regen während eines heißen sommertages im silicon valley, und trotzdem irgendwie wie die perfekte begleitmusik für das borg-kollektiv, wenn sie wieder mal damit beschäftigt sind, die zivilisationen fremder planeten zu assimilieren. verschiedene schattierungen von grau dominieren das layout der ansehnlichen und ästhetisch gestalteten, robusten verpackung, in welcher die scheibe steckt. doch das sagt nichts über die farbige mannigfaltigkeit der musik aus, denn deren spektrum ist weitaus umfassender. selbst wenn diese scheibe als zugänglicher und tanzflächenfreundlicher als das vorgängeralbum gilt, ist sie trotzdem alles andere als gewöhnliche clubmusik. wenn man sie sich alseine art schwer beladene und brutalere version von haujobb ohne gesang vorstellt, kommt man dem ganzen recht nah. eine gut ausgesuchte auswahl an verzerrten samples unterstützt die ozonreiche atmosphäre der sanft summenden supercomputer die auf ihren reisen durch die digitalen datenströme unzähligen terabytes an informationen zergliedern und analysieren. die dynamische und pulsierende musik formt ein reibungslos fließendes ganzes, ohne dass das auf kosten der individuellen natur der einzelnen tracks geht. der stampfende track "mühsal der kosmonautenkrankheit" z.b. läßt die fensterscheiben beben, während "peak of absence" eher in richtung hip hop tendiert. ein weiterer bemerkenswerter titel ist "strange kinds of communication"; eine albtraumhafte mischung aus death industrial und dark ambient schafft eine atmosphäre besorgniserregenden, gänsehaut verursachenden schreckens. und das sind nur drei beispiele. beeindruckend, ehrlich und überraschend - das sind die besonderen qualitäten von heimstatt yipotash. wenn du lieber unausgetretene pfade bevorzugst, und für dich die reise interessanter ist als das eigentliche ziel, dann könnte das die passende cd für deinen weg sein. (8.2 von 10 punkten) (nanhold / goth tronic) schräge sounds irgendwo zwischen industrial und experimentellem sessionfeeling erwartet den hörer auf der cd "perpetual beta" der hands-formation heimstatt yipotash. der titeltrack, der als opener und endstück fungiert, zaubert gleich schräge, zerfrickelte sounds aus den boxen. beim opener eher noch fragmentarisch, türmen sich die collagen beim endstück mit schnellen drumeffekten zu einem rund sechsminütigen stück auf. im weiteren verlauf springt die vö einerseits zwischen beatlastigen industrialbrettern marke "sharing solar ressources" oder "google ate my startup", absolut schrägen songs mit noch schrägeren samples ("mühsal der kosmonautenkrankheit") und überraschend ruhigen titeln, wie z.b. "lituya bay", hin und her. im mittelteil, beginnend mit "luminous dashboard", können wir furztrockene analoge drumeffekte hören, welche sich bei "you look so orsay" und "dresden" zu teilweisem drum'n'bass entwickeln. "mirrow x32" zeigt, dass auch vor samples aus us-pornofilmen nicht halt gemacht wird und "strange kinds of communication" scheint noch mal alles in eine komposition zu packen, was wir schon von "pb" gewohnt sind. sehr obskur und schräg das ganze, aber für die ungewöhnlichen tracknamen und den ideenreichtum auf "perpetual beta" gibt es ein lob. (ms / terror musikverlag / 12.12.2007) heimstatt yipotash - das dresdner doppel-projekt mit dem geheimnisvollen namen: schon mehrfach war ich zeuge ihrer überragenden, ausgefeilten live-aktivitäten auf diversen festivals, nun halte ich mein erstes und deren zweites offizielles album nach "storegga effect" aus dem jahre 2006 in den händen. beim titel "perpetual beta" denke ich, bevor die cd in den player wandert, spontan an "sequencer beta" von covenant und das wundervolle "perpetual" von vnv nation. mit diesen rein auf namen beruhenden assoziationen bin ich allerdings wissentlich auf dem falschen dampfer, und zwar komplett, denn heimstatt yipotash sind in einer anderen welt zuhause. das album, dessen titel in seinem wortsinn auf der projekt-homepage ausführlich erläutert wird, ist eine wahre fundgrube an ausgefallenen rhythmus-, effekt- und klangspielereien. was live bisher zu einem nicht versiegenden strom an ungebändigter akustischer energie und exzessivem körperlichen aktionismus führte, ist nun in form von "perpetual beta" auf cd gebannt. heimstatt yipotash agieren und operieren in einem kosmos, in dem vieles systematisch geplant, aber auch etliches dem zufall unterworfen zu sein scheint. "perpetual beta" ist ein in sich geschlossenes und gleichzeitiges offenes "system", dessen wandlungsfähigkeit selbstzweck ist. wild gesampelte sequenzen und unberechenbare soundexperimente treffen auf wuchtige, aggressiv-treibende, bisweilen aber auch zurückhaltende, monoton-besänftigende rhythmen und fusionieren zu einer geräuschkulisse, die stets zwischen genialität und wahnsinn zu pendeln scheint. mal mehr, mal weniger offensiv untergraben heimstatt yipotash die scheinbare berechenbarkeit ihrer form von gewaltakustik, die jedoch immer noch bodenständig genug ist, um in den industriepalästen der nationen auf die plattenteller zu kommen. "perpetual beta" ist intelligent und spannend umgesetzter rhythm-noise, der neben der macht zur verstörung auch ein sympathisches quäntchen an humor mitbringt ("mühsal der kosmonautenkrankheit", "you look so orsay", "google ate my startup") anspieltipps: "sharing solar resources", "¡ceda el paso!", "mirror x32" und "google ate my startup" (susanne / medienkonverter) das zweite album von heimstatt yipotash ist defitiniv eingänglicher als das 2006 veröffentlichte album "storegga effect". "perpetual beta" klingt weniger experimentell (obwohl ihre arbeit stark auf experimenten basiert), sondern zeichnet sich dadurch aus, dass diesmal echte songs komponiert wurden. die mininalen elektronischen arrangements beschwören 80er-jahre-einflüsse herauf, während die verzerrten effekte und die power eher an künstler wie monolith erinnern. der track "sharing solar resources" ist ein gutes beispiel für diesen 80er-monolith-mix. einige weitere coole songs sind am ende des albums zu finden: "google ate my startup" und "perpetual beta" sind zwei tolle beispiele für die entwicklung dieser band. das ist großartiger und minimaler electro-industrial. eine andere seite von heimstatt yipotash sind ihre soundcollagen. dies sind beispiele für ihre experimentelle ader, wobei verschiedenerlei elektronische spielarten mit industrialelementen und zahlreichen samplings gemixt werden. jene tracks sind nicht die faszinierendsten, jedoch bringen sie vielfalt in die tracklist. "perpetual beta" lässt ein homogenes und ausgereiftes projekt dahinter erkennen! (DP:7) (DP. / side line magazin) |
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"burning town / no u turn" (Kellermusic Records, 2007)
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hyt auf vinyl - kellermusik machts möglich.
auf dieser 7-zoll-platte belegt unser exklusiver track "burning town", welcher zünftig streng mit euren gehörgängen umgeht, die komplette a-seite. auf seite b zerstören exocet und klima die letzen reste elementarer klanglehre und erzeugen eine fantastische endzeitcollage.
a1: heimstatt yipotash - burning town
b1: exocet/klima - no u turn by klima b2: exocet/klima - novo revolucia by exocet (klima rmx)
Kann die Scheibe übrigens sehr empfehlen! Klasse Teil!
(thedi / kiew im krachcom forum) |
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"no go! - summerhits" (Eigenvertrieb, 2007)
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ein weiteres kleines juwel aus der 8bit-manufaktur "no go" steht pünktlich zum meteorologischen sommerbeginn 2007 zum erwerb bereit. getreu dem einmal eingeschlagenen weg werden auch auf der zweiten no-go-mini-cd in mini-cd-blechbox insgesamt 10 komplette songs in appetitliche 24 minuten verpackt. ein unüberhörbarer hang zur selbstironie, völlige zwanglosigkeit einige "szenemaximen" betreffend und musikalischer abwechlungsreichtum erzeugen frischen wind im cd-player.
her song
lokit atmo action cancelled tequila sunrise destination: beach! no go lover blue helena center of electronics lokit atmo (fear of flying) yen to see distant places |
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HYT et">
"no go! - b HYT et" (Eigenvertrieb, 2006)
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heimstatt yipotash behüten (bzw. "b hyt en") die guten alten c64-sounds und bringen sie in neuer form wieder in die gehorgänge krachgewohnter mitmenschen. aufgrund der deutlichen unterschiede zum hauptprojekt wurde dieses minialbum in der nostalgischen 5.25"-disketten-hülle unter anderem namen veroffentlicht.
frog ripper
geschichten vom mittelpunkt der welt pixel warrior death is just a state winston fairlight nullen und einsen button-lala sid sings bestoibt |
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"s?x only - live @ elektroanschlag 7" (ohne label, 2006)
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s?x only live @ elektroanschlag 7.
kanonenhaus / altenburg, 07.04.2006 s?x only sind greyhound + heimstatt yipotash + s.k.e.t. gemeinsam live auf der bühne. kostenfreier download des mitgeschnittenen live-gigs als mp3 auf der s?x only homepage (oder über die links in der tracklist)! |
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"storegga effect" (Hands Productions, 2006)
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"storegga effect" heisst das zweite heimstatt yipotash album und ist das erste nicht im eigenvertrieb veröffentlichte release. thematisch geht es hier im weitesten sinne um den jahrmillionenlangen zyklus der evolution, der zerstörung der biosphäre, sowie deren re-organisation. mit "how kosmic they are" und "radioaktivität" wurden zwei ältere tracks in neueren versionen auf dieses erste label-release übernommen.
natural kill switch
sensitisation awtkan how kosmic they are another statement soy half way to the peak noforh serpentines radioaktivität storegga effect: shelf in motion storegga effect: silence storegga effect: tsunami biosphere reboot dark rhythm noise anthem
the deep bass alone is powerful enough to register on the richter seismographic scale, often you can feel the beat in the deepest recesses of your intestines. the unconventional rhythmic electro-industrial with a fair amount of noise... impressive, honest and surprising, those are the qualities of heimstatt yipotash. if you prefer to set foot upon untrodden paths with the mentality that the goal of the journey is not the destination, but the journey itself, this might be right up your alley as well.
(gothtronic onlinemag) ein wirklich hörenswertes album elektronischer musik! ein abenteuer in zweierlei hinsicht: auf musikalischer und intellektueller ebene. ein kaleidoskop von hellen sounds, treibenden rhythmusstücken und eingefangenen radiowellen. sehr empfehlenswert!!! (der 5pezialist) es ist zwar ihr erstes album, aber heimstatt yipotash ist keine unbekannte band in der deutschen (rhythm) noise szene. in dieser tief verwurzelt und beeinflußt von anderen vertretern dieses genres passen sie perfekt zu den anderen bands auf hands productions. sie legen ein debut ab, welches sich zwischen sehr noisigen, mächtig stampfenden beats und tiefen sich sehr langsam entwickelnden ambienten frequenzen bewegt. das ganze werk ist sehr intensiv und dunkel und wird in den noisigen momenten schon mal heftig kratzend. fans des hands labels können hier blind zugreifen. (dark life zine) interessante krach- und rhytmustüfteleien für den kopfhörer. grandios die interpretation von kraftwerks "radioaktivität". auch live immer eine empfehlung, zuletzt beim forms of hands 2006. (www.sountox.com) die musik von heimstatt yipotash ist zum teil so komplex und schwer zu verstehen wie ihr bandname! auf ihrem neuen album verschmelzen die verschiedensten musikalischen einflüsse zu einer einheit aus experimentellen kollagen und industriellen geräuschen. dazu schmücken sie ihre songs mit zahlreichen samples. am besten hört man diese komplexizität im titel "another statement" heraus. man erkennt hier und da vage dub und trance elemente, trotz der vollkommen experimentellen basis des tracks. genaus das macht auch die absolut überraschende coverversion des kraftwerk klassikers "radioaktivität" aus. (dp:5/6)dp. (www.sideline.com) distorted beats treffen auf düstere soundinstallationen, teils rhythmisch, teil experimentell. und das kraftwerk cover rocks the floor! (www.sound-control.org) das erste, nicht in eigenregie veröffentlichte, heimstatt yipotash album "storegga effect" umfasst ein breites spektrum an noise, lustigem geknacke und sehr urban klingenden beat pattern, die ein wenig an das französische projekt milligramme erinnern (zum beispiel der track "another statement"). dieser dresdner act bildete sich 2001 aus zwei vorher seperaten einzelprojekten, die es seit 1998 gab (heimstatt und yipotash). "storegga effect" verschafft eine vielzahl an hörerlebnissen, die von minimalistischen noise landschaften bis zu komplexen noise strukturen mit tiefem gedröhne und einen schier verrückt machenden mechanischen kreischen reichen. mitunter denkt man, lo-fi sounds und moderne computereffekte schließen sich zusammen, um miteinander zu kämpfen, oder besser zu tanzen. fazit: extrem gut anzuhören, und mehr als etwas tanzbar. höchst empfehlenswert. (www.industrial-bible.com) eine fusion gänzlich noisig-experimenteller natur bietet die via hands debutierende formation heimstatt yipotash, die sich vor geraumer zeit aus den beiden einzelprojekten heimstatt (noise/industrial) und yipotash (minimal noise) zusammengesetzt hatte. teils sphärischer, teils dröhnender noise mit starken ambient-anleihen wird hier auf einem album geboten, das sich, getreu dem aus frank schätzings beststeller "der schwarm" bekannten titel "storegga effect" (durch methanhydrat verursachtes abbrechen eines kontinentalhanges), dem - o-ton - jahrmillionenlangen zyklus der evolution, der zerstörung der biosphäre sowie deren reorganisation widmet. reflektiert werden diese gedankengänge in 15 vielschichtigen kompositionen, die von der phasenweise auftretenden, technoiden überdrehtheit eines björn svin über lärmige, knarzende noise-eskapaden hin zu wummernden, bedrohlichen ambient wucherungen reichen. der dreigeteilte titeltrack umschließt hierbei alle facetten dieser fusion, beginnt unruhig und bedrohlich (shelfin motion), verfällt in trügerische stille (silence), um anschließend gnadenlos krachend loszuhämmern und die noise-industrial-keule auszupacken (tsunami). bei aller kritischen thematik vergessen heimstatt yipotash auch die ironie nicht (radioaktivität) und beweisen im verlauf der 79 minuten ein auge für noch so kleine sounddetails, lassen ihren einstand jedoch mit dem leider enttäuschenden "dark rhythm noise anthem" ausklingen. nichtsdestotrotz ein packendes, unberechenbares und gerade deswegen so interessantes album unterirdisch brodelnden und zermalmenden gewummers mit hohem ambient-anteil. (8,5) björn springotum (orkus 05 / 2006) 1998 entstanden in dresden mit heimstatt und yipotash zwei verschiedene projekte, die sich jeweils der experimentellen musikalischen klangforschung widmeten, bis sich im jahre 2001 beide acts zusammen unter dem motto "heimstatt vs yipotash" in chemnitz auf die bühne stellten. nach der gemeinsam produzierten cd-r "fm excess" beschloss man 2004 die endgültige zusammenlegung der beiden projekte und die auflösung ihrer einzelkomponenten. die experimentelle ausrichtung des dresdner kollektivs wird auch auf "storegga effect" fortgeführt. industrial- und noiseelemente werden aber nicht vordergründig zur kracherzeugung eingesetzt, sondern rhythmisieren die verfrickelten soundscapes und fordern eine ständige aufmerksamkeit des hörers. thematisch setzen sich heimstatt yipotash mit veränderungen um biologische gefüge und dem damit verbundenen artensterben auseinander, ohne ein reines konzeptwerk geschaffen zu haben. aber eine coole coverversion von kraftwerks "radioaktivität" passt da natürlich wunderbar in die tracklist. ansonsten geht es abwechslungsreich mal laut und geräuschvoll (awtkan), rhythmisch pulsierend in bester dive-manier (how kosmic they are, noforh) oder auch atmosphärisch zu (serpentines, storegga effect: shelf in motion). hoffmann. (zillo musikmagazin 05 / 2006) |
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"fm excess - common pack" (Eigenvertrieb, 2003)
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hierbei handelt es sich um die wiederveröffentlichung des debutalbums "fm excess". im gegensatz zur limitierten erstveröffentlichung, ist diese nicht limitiert und weist minimale änderungen in der tracklist auf. der track "systemfehler" wurde durch "stote" ersetzt, und "niemand hat überlebt" ist in einer kürzeren version enthalten.
dance of concrete twins
pfotenhauer h.a.a.r.p. mtbf niemand hat überlebt (common) stote (prerel version) one more crashed pupil amokoma overrun (kenductar vay:l) suicide is pop noise'n'roll radioaktivität how kosmic they are lhurgoyf |
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"fm excess" (Eigenvertrieb, 2002)
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seit vielen jahren gibt es kooperative momente zwischen den beiden projekten heimstatt und yipotash. remixe und arbeiten an gemeinsamen tracks, sowie später gemeinsame liveauftritte schufen die grundlage für diese cd. vierzehn titel sind auf der (streng auf 25 stück limitierten) schwarzen disk im rubinrotem jewelcase zu finden.
dance of concrete twins
pfotenhauer h.a.a.r.p. mtbf niemand hat überlebt (fm version) one crashed pupil amokoma systemfehler overrun (kenductar vay:l) suicide is pop noise´n´roll radioaktivität how kosmic they are lhurgoyf |
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"yipotash - siamesic death" (Eigenvertrieb, 2001)
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"siamesic death" lautet der titel des zweiten offiziellen yipotash-lonplayers. nach über fünfzehn monaten funkstille präsentiert sich diese scheibe im stile des debütalbums "evopollution overrun". die marschrichtung ist weitgehend die gleiche geblieben: minimal electro meets harsh industrial noise meets weired samples. die songs auf dieser cd-r entstanden in ihrer ursprünglichen form 1999/2000, wurden aber für "siamesic death" fast vollständig neu abgemixt bzw. überarbeitet.
tears of dead child
stieg dance tinnitus aurum harmoniebedürfnis cutting trees (elvish landscape) tango brass communities (tbc-fun) work-a-day gulag sarB-'maLFunction noise'n'roll xenon blizzard samengrab ...but nobody cries afterbirth |
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"yipotash - evo(pol)lution overrun" (Eigenvertrieb, 1999)
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"evo(pol)lution overrun" vereint die tracks der beiden demotapes "evo(pol)lution" und "overrun", die im märz bzw. im august 1998 die ersten akustischen lebenszeichen von yipotash unter diesem namen waren. zusätzlich zu den regulären tape-tracks fanden noch drei weitere tracks, die in derselben zeit entstanden, den weg auf die cd-r. musikalisch bewegen sich die songs zwischen noise-feedbacks und rhythmischen beats, sehr stark distorted, rhythmisch, angereichert durch schräge samples.
restposten! limitiert auf 100 stück
evo(pol)lution v1.3
rise of the evil knights evo(pol)lution v2.1 bog soldiers (resistance version) ekundu cyclop (sindar-mix) overrun the lhurgoyf overrun (kenductar vay:l) niemand hat überlebt elevator sex ripper doom troopers niemand hat überlebt (ebola infection) rise of the evil knights (march or die) |
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